Anime

Preview Winter 2014

Der nächste Winter, schlechter als das, was wir momentan haben, wenn man fortlaufende Serien nicht mitzählt, aber besser als Winter und Frühling des endenden Jahres.
winter 2014 3

So in etwa sollte das hinkommen. Was nicht aufgeführt ist wird logischerweise keinen Platz auf meiner Liste finden. Ich informiere ja selektiv und komplett voreingenommen. Eingefügt sind die wichtigen Trailer, den Rest muss man nicht gesehen haben, um sich den richtigen Eindruck zu verschaffen, und mehr als nötig mache ich ohne Gegenleistung nicht. Wir wollen ja Kaikis Lebenshaltung ehren (auch wenn er eigentlich gar nicht tot ist).

1. Sequel, erwartete Zahl dessen, was ich beenden werde: 3/3

Für keine der drei Serien ändert sich im Vergleich mit dem Vorgänger etwas an Studio oder relevanten Personen etwas, weshalb hier nicht viel gesagt werden muss. Saki und Gin no Saji waren gut, hier also keine Überraschung. An Chuu2 hatte ich einige Kritikpunkte,, aber der Vollständigkeit wegen, und weil es doch auch unterhaltsam sein kann, wenn Rikka nicht gerade um ihr totes Elternteil trauert, gucke ich Ren.

2. Generic harem etc. 2/3 (-Nourin oder Nísekoi)

Hier lässt sich differenzieren, und ich beginne hinten. Nisekois Manga ist langweilig und lebt von Klischees. Die Entwicklungen lassen das Konzept eines Kindheitsversprechens noch lächerlicher wirken als ohnehin schon. Auch sind die Protagonisten zwar nicht mise-, aber eben auch nicht memorabel. Ich gebe es offen zu, meine Hoffnung ruht hier lediglich auf SHAFT, und wenn es mehr als 12 Episoden werden, was ich nicht glaube, lasse ich es ganz.

So ähnlich Nourin und Imouto Blabla sich auch sehen, so verschieden werden sie wohl doch sein. Trailer sind hier sehr aussagekräftig. Während Nourin sofort mit Parodie, absurdem Humor und Gesangseinlagen in low budget loslegt, nimmt ImoChotto seinen Fanservice, und der macht mindestens die Hälfte des PVs aus, ernst. Nourin hat es schwerer, da es schon auf Noucome Niveau sein müsste, um über die restilchen Schwächen hinwegzutäuschen. ImoChotto wird durch angenehme Designs, nackte Haut als sichere Bank, Yui Ogura und Ijimeko ein besserer Start gesichert.

3. Almost certainly shit 1/4 (+Buddy Complex oder Hamatora)

Ach je, wo soll ich nur anfangen. War Nisekoi klischeehaft, so könnte man Mahou Sensou schon des Stehlens bezichtigen. Lelouch, Kuroyukihime, Saber und Archer, so die Ähnlichkeiten laut /a/. Alles, von der Musik bis zur Art, wie das Fenster zerspringt ist typisch, und die ersten zwei Kapitel des Manga belegen meine Worte um einiges besser, als ich es selbst könnte. Was die Frage aufwirft: Ist Madhouse das neue JC Staff?

Sunrise dagegen bleibt sich mit einem neuen Mechaanime treu, gibt sich aber alle Mühe in Sachen Klischees im Opening eine ernstzunehmende Konkurrenz zu sein. Zwei Möglichkeiten schreibe ich der Serie des eher unerfahrenen Regisseurs zu: Entweder wird es langweilig, oder so durcheinander, dass es Unterhaltung verspricht. Mehr kann ich beim besten Willen nicht erkennen, vor allem, da der eigentliche Plot hinter den coming of age Part zurückzutreten scheint.

Edit: Eher Weg 1. War ganz in Ordnung, flüßige Animation, einige Aufhänger aber nichts abstruses. Später mehr dazu.

Sonico ist nicht mehr als Werbung, und versucht das auch nicht so verbergen. Dass mich weder ihr Design, noch Persönlichkeit oder Gesang sonderlich ansprechen, besteht bei diesen niedrigen Ambitionen fast keine Chance mich zu halten. Auch ansonsten, so vermute ich, ist man wohl besser beraten sich an die Screenshots zu halten und so Zeit zu sparen.

Hamatora schließlich ist die Serie, die ich mit der geringsten Sicherheit hier platziert. Die Stichwörter „Game“ , „Special abilities“ und Filter, die K übertreffen, sind nie gute Zeichen. Dennoch besteht bei Anime dieser Art immer die Möglichkeit, durch genügend Tempo und Frische auf ein akzeptables Niveau zu gelangen. Die zur Umsetzung beauftragten sind mit Kimura und Kishi nur leider selbst die größten Hindernisse.

4. Ruined potential 2/3 (-Space Dandy)

Anime, die versuchen westlich zu sein sind ebenso peinlich, wie das Gegenstück. Jedenfalls würde ich das sagen, wenn ich nicht den Anschein bewahren müsste, open minded zu sein. Tun wir also so, als ginge ich an Space Dandy objektiv heran. Eine halbe Episode existiert ja bereits, und sie war eine Art schlechteres Futurama mit Späßen, deren Auflösung sich auch ohne Zukunftstechnologie vorhersagen lässt. Die durchgängige Gestaltung seltsamer Aliens hat Vorteile durch die Konsistenz, aber auch den Nachteil, dass es enorm abstumpft. Verhielte sich die Serie dem Trailer entsprechend, so würden ca. 50% aus Weglaufen, schon immer ein schlechter running gag, aus Wertverlust durch Zerstörung und aus Kommentaren, die unter die Gürtellinie gehen, bestehen. Die Kriterien für guten Humor erfüllt das nicht, bewirkt im zweiten Fall sogar genau das Gegenteil. Letztlich ist mein größtes Problem wohl Geschmackssache. Nämlich nervt mich Dandy enorm, und der Roboter vermag seine Rolle als Gegenpart nicht zu erfüllen. Durch Erweiterung der Gruppe könnte das eventuell behoben werden. Wirklich warm, so unfair muss ich leider sein, werde ich mit Space Dandy wohl nie werden, egal was sie auch versuchen.

Ein bodenständigeres, kürzeres idolm@ster hat definitiv seinen Reiz, und WUG schlägt auch genau diese Richtung ein. Das Zuviel an Tränen, das sich in den 38 Sekunden schon abzeichnet könnte, und wie ich Yamakan kenne wird das auch passieren, eine eigentliche risikolose Sache unnötig schwer machen und somit Potential verschwenden.

Nicht von Yamakan aber dafür verdächtig nah an Fractale – nein, auf die Schiene absurder Vergleich begebe ich mich doch lieber nicht. Schließlich gehen die Novels für Toaru Hikuushi Fractale voraus. Was jedoch Sorgen bereitet sind die hohen Ambitionen, Dinge wie Freundschaft und Liebe, die wirklich schon zur Genüge erforscht wurden, einzubinden, und das gepaart mit Charakteren in einer Anordnung, die sich ohne Probleme in ein Schulsetting konvertieren lassen würde. Kurz – hohle Worte.

5. CGDCT 1/2 (-Mikakukin)

Überraschenderweise die kleinste Kategorie, und sehr leicht in sich zu unterscheiden.

Sakura Trick, die Serie mit dem größeren Hype, ist canon Yuri der Bonbon Diabetes Variante, mit Haruka Tomatsu in der Hauptrolle meiner Meinung auch perfekt gecastet. Iguchi Yuka sollte ebenfalls passen, solange sie nicht die Indexstimme, sondern den sanften Ton verwendet. Eine fünfte Inspektion des Trailers übereugte mich, dass DEEN eigentlich gar nichts falsch machen kann.

Mikakukin gibt sich im Trailer sehr energetisch, aber wenn ich mir den Direktor (GJ Bu) anschaue, und dann vom Anspruch höre, Comedy zu sein, dann minimiert sich jegliche Hoffnung auf ein entsprechendes Produkt.

6. Not so dark horse 3/4 (-Wizard Barristers, Nobunagun oder Nobunaga The Fool)

Eine Reihe Anime auf die ich mich aus unterschiedlichsten Gründen freue, bei denen aber keine Garantie besteht, was zu der langen Liste eventueller Ausfälle führt.

Beim ersten Lesen der Beschreibung von Nobunaga The Fool musste ich lachen. Jeanne D`Arc, Nobunaga, Da Vinci, Heiligtümer, Sünde, Weltrettung. Was für ein Durcheinander. Und natürlich hat sich das niemand anders als Kawamori selbst ausgedacht. Für „Meisterwerke“ wie Aquarion verantwortlich stellt er eigentlich ein ziemlich schwaches Pro-Argument dar. Dennoch ist genau das meine Überlegung. Allein ein Video von grausam schlechtem CGI und ansonsten Standardszenen könnte mich wohl kaum bewegen, Nobunaga The Fool hierher zu versetzen. Nur bei Kawamori weiß ich, dass er seine Ideen, wenn auch nicht perfekt, bis zum Ende durchzieht und das auf einer wunderbar großen Skala. Ob nun gut oder schlecht, Spaß werde ich in jedem Falle haben.

Für Nobunagun lasse ich einfach den Trailer sprechen

Auch wenn die Beschreibung nicht allzu gut klingt – qt3.14, leicht nostalgische Farbgebung, nett designte Gegner,  ein toller Persönlichkeitswechsel und dann noch Nobunagas Lachen, ich bn dabei.

Allein durch die Tatsache, dass maskierte Kinder aus absurden Gründen nach Weltherrschaft streben, verleiht Sekai Seifuku in den Augen vieler AOTS Potential. Dem widerspreche ich. Solche Beschreibung müsste man mittlerweile durchschauen können. Relevante Elemente sind „maskierte[s] Kind“ und „streben“. Der Rest kann getrost wegfallen. Beides zusammen bildet das zentrale Moeelement

Und hier:

Das zweite Preview bestätigt mich in meinen Hoffnungen, dass sie den Plot nicht nur als Aufhänger benutzen, wie das erste PV und das Plakat es durchaus noch hätten ergeben können. Düster wird es sicher nicht, und das will auch niemand, aber wenn es darum geht, die Hauptverkaufspunte zu verbessern, dann ist konsequente Umsetzung nötig. Es lässt sich als doppeltes gap moe neben den Kontrast von Alter und Handlung noch der von Streben und Alltag setzen, aber dafür muss es gerade ausgewogen sein. Positiv fällt auf, wie sehr die Gestaltung der Kämpfe das widerspiegelt. Ob man ohne einen selfinsert nicht besser dran wäre, er ist auf jeden Fall nicht zwingend nötig, ist eine andere Frage.

Edit: „Staff said you can jump in midway through“. Also das passt mir gar nicht in den Kram. Episodisches Format und das Gewicht wird zu stark auf Comedy verlagert.

Was Wizard Barristers angeht sind meine Eindrücke gemischt. Klar sieht der Kampf im Zug gut aus, andererseits lässt die Unausgewogenheit vermuten, dass sie ähnlich wie KlK ihr Budget in einige wenige Szenen stopfen. Gerichtsverhandlungen sind durchaus spannend, aber Galilei Donna zeigte leider auf, wie die meisten Anime solche Themen be- wenn nicht misshandeln. Einerseits lässt sch an Umetsus Design Gefallen finden, andererseits trumpft bereits der Trailer mit Fanservice auf. Was, das ist keine Kontradiktion? Egal. Zweifeln lassen vor allem Arms und Itou Michiko (Genei wo Kakeru und ähnliches). Ob ich mich mit zu spät kommenden Personen anfreunden kann ist auch nicht klar. Jedenfalls aber könnte Wizard Barristers durch vielfältigen Cast, gute Animation und eine kreative Welt nicht nur gut, sondern auch memorabel werden. Wennn es denn die schweren Hindernisse überkommt.

7. Can’t be bothered to read the source 3/6 (-Strange, D-Frag, Inari Konkon oder Hoozuki no Reitetsu)

Inari Konkon. Klingt langweilg, hat einen langweiligen Trailer, die Protagonistin ist die Definition von öde. Schlimmer als RDG wird es wohl kaum sein, aber trotzdem nichts, von dem ich erwarte es mir für mehr als 25 Minuten anzutun. Strange+ erspart mir Zeit, indem es sich auf 5 Minuten beschränkt. Für Comedy genügt das glücklicherweise. Ebenso werde ich also Hoozuki no Reitetsu, auf MAL als dark comedy betitet, ohne 3-Episoden-Regel gegebenfalls verwerfen können. Wunderbar. Der Autor gibt keinen Aufschluss, da HnR sein einziges Werk ist. Dritte Komödie, diesmal etwas anderer Art, ist D-Frag, auch eine sehr hochgelobte Serie. Das PV lässt ach so lustige Gesichter im Sekundentakt erscheinen, und die Anzahl an Gewaltakten, auch wenn ich nicht nachgezählt habe, ist definitiv zu hoch. Youtube Kommentare sind selten lesenswert, aber beide genannten Merkmale beweisen, dass die Bezeichnung Slapstick korrekt ist. Wenn der Vergleich mit Binbougami-Ga stimmen sollte, na dann gute Nacht.

Witchcraft Works gehört eigentlich gar nicht hierher, aber aus Bequemlichkeitsgründen verschiebe ich es nicht, da ich nach hochladen der Übersicht doch noch mitten im Manga begonnen habe zu lesen. Zwar ist der Trailer bunt, aber auch insgesamt ziemlich farblos. Mir erschien es, als würde er dem Werk, in das ich ja noch nie einen Blick geworfen hatte, nicht genüge leisten. Diese Annahme erwies sich als falsch. Je mehr ich las, desto mehr stellte ich fest, dass der Verlauf allen Standards entspricht, Ungefähr jede zehnte Zeile mir schonmal untergekommen ist, und so die Umsetzung keine Schwierigkeit darstellt. Da diese, so wie es scheint, nicht abweicht, kann sie aber auch nicht über den Manga hinausgekommen.Und der ist und bleibt Durchschnitt, wenn auch sympathischer Durchschnitt, mit einem netten Gimmick. Ein wenig mehr Budget wäre wirklich vonnöten gewesen. Wenn schon der Trailer wenig hermacht, wie soll das dann bitte später werden? Gut, dass die Beziehung noch einen größeren Teil als jedwede Plotentwicklung ausmacht.

Edit: Groartiges Ending, CGI, und die Überraschung, wie konsequent JC Staff doch ist.

Noragami…Wenn BONES nicht in großen Buchstaben neben dem Bild platziert wäre, hätte ich dennoch gewusst, wer diese Serie produziert, so sehr ist sie ihnen auf den Leib geschneidert. Ein Battle Shounen mit ein wenig Mystery, dazu einem Zeichenstil, der fast exakt übernommen werden kann. So jedenfalls ergeben es die zehn Sekunden, in denen ich es bei Thalia durchblätterte. Vergleichbar, tja da gäbe es eine ganze Menge, aus dem Herbst könnte man wohl Yozakura Quartett heranziehen. Geringes Risiko, man beherrscht sein Handwerk, aber von Originalität kann keine Rede sein. Soweit meine Einschätzung, ob sie zutrifft wird sich nach spätestens zwei Folgen sagen lassen.

Die Rangfolge dessen, auf dessen erste Episode ich mich am meisten freue ist folgendermaßen:

Nobunagun > Wizard Barristers > Sekai Seifuku > Saki > Sakura Trick > Nobunaga the Fool > Chu4 > ImoChotto > Wake Up Girls > Toaru Hikuushi > Gin no Saji > Witchcraft Works > Noragami > Nisekoi >Nourin > Inari Konkon > D-Frag > Hoozuki no Reitetsu> Buddy Complex > Hamatora > Sonico > Space Dandy > Mahou Sensou > Strange+

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Diskussionen

7 Gedanken zu “Preview Winter 2014

  1. Man dankt für den Post, habe schon gedacht, du schreibst nichts.

    Verfasst von Shimohi | 2. Januar 2014, 01:18
  2. Was soll ich sagen, bloc ist einfach ein zu guter Zeitvertreib.

    Verfasst von nekomimiSenu | 2. Januar 2014, 22:27
  3. Qualitativ: Silver Spoon > alles
    Vorfreude: Inari Konkon > Sakura Trick > Saki > Seki-kun > alles andere, was ich noch schauen werde

    Bis zur nächsten Saison oder so.

    Verfasst von Baphomet | 3. Januar 2014, 15:22
  4. „Was soll ich sagen, bloc ist einfach ein zu guter Zeitvertreib.“

    Aber aufräumen des selbigen eher nicht, wenn ich die 1y+ alten Dinge auf der Hauptseite sehe.

    Verfasst von Shimohi | 4. Januar 2014, 23:58
  5. Nicht Blog.
    >bloc.

    Verfasst von nekomimiSenu | 5. Januar 2014, 02:03
  6. Wottefak ist ein bloc? D:

    Verfasst von Shimohi | 5. Januar 2014, 08:13
  7. Ein Browsergame ähnlich Nationstates nur mit dem Kalten Krieg als Setting, einer kleineren und besseren playerbase und etwas weniger komplex.
    http://blocgame.com/index.php
    Seit der Silvesteroffensive ist es allerdings sehr ruhig geworden
    Wobei, etwas passiert schon, aber nichts, an dem ich beteiligt wäre. Nicht dass das schlecht ist, ich brauche diese Auszeit.

    Verfasst von nekomimiSenu | 5. Januar 2014, 13:44

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